Mag. Citlali Gómez Escobar

Mag. Citlali Gómez Escobar

Schriftführerin-Stv.

Pianistin

Mexikanische Pianistin, Komponistin und Sozialdesignerin mit Sitz in Wien, Österreich. Sie hat einen Master-Abschluss in Social Design von der Universität für angewandte Kunst Wien sowie einen Bachelor-Abschluss in Klavierperformance von der Musikfakultät Mexikos. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich mit der Bedeutung von Musik als Vermittlerin von sozialem Wissen, kollektivem Gedächtnis und Identitätsgefühl.


Zu Citlalis jüngsten Projekten und Auftritten zählen die musikalische Neukomposition und Aufnahme von Beethovens Oper *Fidelio* für Soloklavier (2020), die die Geschichte in eine zeitgenössische Epoche versetzt und in Tijuana, an der nördlichen Grenze Mexikos zu den Vereinigten Staaten, ansiedelt – einer Stadt, in der die Figuren des Stücks von Gewalt und dem Drogenkrieg geprägt sind. Die Gründung des Indigenen Musikarchivs IMUSA (2020–2023). Sound Design für den Film *No Trespassing* von Alexander Glandien (2022). Live-Klaviermusik zum Stummfilm *Safety Last* im Wild im West Art Space (2023). *RadioBook*, eine Klangkomposition im Auftrag des Kunstraums *Savvy Contemporary: The Laboratory of Form-Ideas*, gestreamt aus Berlin (2023–2024). Pianistin und Komponistin der Musik für die Performance *Espera Loop* der Künstlerin Gabriela Urrutia, im Auftrag des MUSMIG (Museum der Migration) und präsentiert im Volkskundemuseum (2024). Klavierkomposition *Synagogue*, im Auftrag des Kunstkollektivs Tratado Material als Teil der Klanginstallation *El eco de Narciso* (2024). Klangkomposition und Klavierperformance bei der 19. Ausgabe des Nomadischen Anti-Museums MUME: *Prelude to an Absence, Black Diaspora* (2025). Klavierperformance bei der Eröffnung der Veranstaltung *Beyond Money* im Belvedere 21 (2025).